Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie)

Definition: Die Begrifflichkeiten Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) und Legasthenie werden in Deutschland synonym verwendet. Es handelt sich dabei um eine Teilleistungsstörung, d.h. die Schwierigkeiten zeigen sich nur in den Bereichen Lesen und/oder Schreiben bei normaler bis überdurchschnittlicher Intelligenz. Häufig gibt es schon im Vorschulalter Auffälligkeiten, die sich erst im Schulalter als LRS herausbilden.
Anzeichen einer LRS können u.a. sein: Buchstabenvertauschungen, -auslassungen und -umstellungen; Probleme beim Abschreiben oder Diktat; Erschwertes Lesenlernen, fehlendes Lesesinnverständnis, Ratestrategien; Überdurchschnittliche Dauer bei der Erledigung von Schreibaufgaben

Mögliche Ursachen:

Eine LRS kann durch verschiedene Faktoren verursacht und beeinflusst werden:
  • individuelle sprachliche und kognitive Fähigkeiten
  • Schulische Bedingungen und Lehrmethoden
  • Familiäre Situation und der Umgang mit sekundären Symptomen (Frustration, mangelndes Selbstvertrauen, motorische Unruhe u.a.)
  • Eine weitere, wissenschaftlich nachgewiesene Rolle spielen genetische Faktoren

Die Behandlung erfolgt von Pia Kaiser, Caroline König und Saskia Tokarz.